Auf den Spuren unserer Geschichte – Besuch im Wendischen Museum „Stary Lud“
Ein ganz besonderes Ferienerlebnis führte uns in das Wendische Museum „Stary Lud“.
Dort konnten die Kinder auf anschauliche und vor allem praktische Weise erfahren, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben.
An verschiedenen Stationen durften die Kinder selbst aktiv werden und alte Handwerkstechniken kennenlernen.
Gürtel flechten
Mit viel Geduld und Geschick entstanden eigene kleine Flechtarbeiten. Die Kinder erfuhren dabei, wie wichtig handwerkliches Können früher im Alltag war und dass viele Dinge, die heute selbstverständlich gekauft werden, früher selbst hergestellt werden mussten.
Vom Korn zum Mehl
Besonders spannend war die Arbeit mit dem Mühlenrad. Die Kinder konnten erleben, wie aus Getreide durch Mahlen Mehl entsteht. So wurde ganz praktisch nachvollziehbar, woher ein Lebensmittel kommt, das uns im Alltag ganz selbstverständlich begegnet.
Feuer machen
Ein besonderes Abenteuer war das Feuer machen. Mit großer Aufmerksamkeit beobachteten die Kinder, wie früher ohne moderne Hilfsmittel Feuer entzündet wurde. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Feuer für die Menschen zum Kochen, Wärmen und Arbeiten war.
Arbeiten mit Lehm
Auch mit Lehm durften die Kinder arbeiten und eigene Lehmkugeln herstellen. Das natürliche Material ließ sich mit den Händen formen und wurde so unmittelbar erfahrbar.
Geschichte wird lebendig
Der Besuch im „Stary Lud“ war für die Kinder eine besondere Reise in eine Zeit, in der das Leben noch ganz anders aussah. Durch das eigene Ausprobieren konnten sie erfahren, wie viel Arbeit, Geschick und Gemeinschaft notwendig waren, um den Alltag zu bewältigen.
Anfassen, ausprobieren und selbst machen – so wurde Geschichte für die Kinder lebendig und begreifbar.